Kahnsdorf ist ein kleiner Ort im Leipziger Neuseenland, der idyllisch an der Bucht des Hainer Sees liegt. Entlang der Hafenpromenade findet man das ein oder andere kulinarische Angebot. Eine Besonderheit bildet das alte Rittergut Kahnsdorf, in dem schon Friedrich Schiller Zeit verbrachte. Kahnsdorf verspricht einen entspannten Nachmittag zwischen Seeblick und gemütlicher Dorfatmosphäre.
Was den Hainer auszeichnet, sind nicht nur seine Wassersportaktivitäten und das naturnahe Ufer, sondern auch die Lagune Kahnsdorf. Bunte Ferienhäuser und Bootsanleger säumen hier das Wasser. An der rund zwei Kilometer langen Promenade könnt ihr gemütlich entlangschlendern und die Inseln und Wasservögel beobachten.
Direkt neben dem Hainer See liegt auch der Kahnsdorfer See, der weitgehend der Natur überlassen wird. Auf dem ehemaligen Kippendamm der beiden Tagebaulöcher könnt ihr gemütlich von den Ferienwohnugen im HAUS IM SCHILF nach Kahnsdorf spazieren.
Wer Kahnsdorf besucht, kommt an Gut Kahnsdorf kaum vorbei. Das historische Ensemble liegt nur durch einen Park vom Hainer See getrennt an einem Teich. Mit dabei ist auch das Schillercafé. In diesem Haus traf FReidrich Schiller 1785 auf Christian Gottfried Körner, seinem späteren engen Freund und Förderer. Das Haus selbst ist nochmal 100 Jahre älter und wurde 2009 behutsam saniert. Das Café ist eine wundervolle Gelegenheit für eine Kuchenpause oder herzhafte Speisen zwischendurch.
Auch abseits des Schillercafés biete Kahnsdorf ein erstaunliches kulinarische Angebot. Viele Restaurants liegen direkt am Hainer See. Von mediterranen und internationalen Speisen bis hin zu regionaler und saisonaler deutscher Küche ist alles dabei. Im Sommer öffnet auch ein Eis-Café seine Türen und bietet eine süße Abkühlung.
Eine Besonderheit in Kahnsdorf: Alle, die auch außerhalb der Öffnungszeiten noch einkaufen wollen, finden im Box’n’Shop alles, was man im Alltag braucht.
Sonne im Herzen und das Wasser vor der Tür: Die Einwohnerinnen und Einwohner von Kahnsdorf wohnen in einem ganz besonderen Ort.
Seit über tausend Jahren wird in der Gegend rund um Kahnsdorf gesiedelt. Spätestens im 12. Bzw. 13. Jahrhundert gibt es die erste Erwähnung einer Wasserburg. Im 18. Jahrhundert rückte dann das Rittergut ins Zentrum des kulturellen Lebens. Sogar Friedrich Schiller war hier zu Gast.
Die größte Veränderung kam jedoch durch den Braunkohleabbau. 1942 ging der Tagebau Witznitz II an den Start. Kahnsdorf ragte dabei wie eine Landzunge in das riesige Abbaugebiet. Dadurch riss die Verbindung nach Norden ab – Richtung Leipzig bedeutete das auf einmal einen Umweg von etwa 10 Kilometern. Durch die zusätzliche Lärm- und Staubbelastung nahm die Bevölkerung mit den Jahren ab. Nach der Wende wurde der Tagebau stillgelegt, die Gruben geflutet und nach und nach touristisch erschlossen. Heute prägen der Hainer und Kahnsdorfer See die ehemaligen Tagebaulandschaft. Und Kahnsdorf wie die umliegenden Ferienhäuser haben sich in ein lohnenswertes Urlaubsziel mit viel Wasser, Natur und Erholung verwandelt.
Kein anderes Dorf im Südraum Leipzig unterlag mit seinem Umfeld derart gravierenden Landschaftsveränderungen wie Kahnsdorf.
Unsere Ferienwohnungen im HAUS IM SCHILF liegen am ruhigen Nordufer des Hainer Sees. Als Betreiber freuen wir uns sehr, dass Kahnsdorf ganz in der Nähe ist. Die Lagune trägt stark zu einer maritimen Atmosphäre bei. Restaurants und Notfalleinkaufsmöglichkeiten sind in etwa 10 Minuten mit dem Rad oder auch zu Fuß erreichbar. Das ist ein großer Gewinn.
Kahnsdorf liefert Lagunenflair, Promenadenmomente und genussvolle Stopps vom Schillercafé bis zum Restaurant am Wasser. Wer im HAUS IM SCHILF wohnt, verbindet diese Auszeit ideal mit Ruhe, Seeblick und dem Gefühl, mitten im Neuseenland angekommen zu sein.
In den 90ern lernte Boris das Leipziger Neuseenland kennen und baute schließlich seinen Lieblingsplatz: das HAUS IM SCHILF. An Orten wie Kahnsdorf schätzt er bis heute die Verbindung aus Wasser und Geschichte, die sich ganz in der Nähe befindet.