Leipzig wird oft als Messe- oder Musikhauptstadt betitelt. Doch wer kennt den Beinamen „Klein Venedig“? Dabei macht Leipzig dem Namen alle Ehre. Flüsse, Kanäle, Mühlgräben und die Verbindung ins Neuseenland – rund 176 km Wasserwege machen die Stadt zu einem Reiseziel, das Natur, Geschichte und urbane Kultur auf besondere Weise vereint.
Leipzig liegt an einem wichtigen Wasserknotenpunkt. Durch die Stadt fließen Parthe, Pleiße, Luppe und Weiße Elster sowie viele ihrer Nebenarme wie Nahle oder Paußnitz. Entlang der Flüsse zieht sich zudem der Auwald, einer der größten erhaltenen Auwälder in Mitteleuropa. Er verleiht der Stadt ihren grünen Charakter und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet.
Das Wasser spielte in der Kulturlandschaft rund um Leipzig schon früh eine wichtige Rolle. Die Ufer von Weißer Elster, Pleiße und ihren Nebenflüssen waren beliebte Siedlungsräume, zugleich Lebensgrundlage und Verkehrsweg. Seit dem 10. Jahrhundert sind Baumaßnahmen an Wasserläufe belegt. Über Jahrhunderte dienten Floßgräben dem Transport, Wasserkraft trieb Mühlen an und die Kanäle und Wassergräben reichten bis tief in die Stadt hinein. Rund 60 Wassermühlen gab es Mitte des 18. Jahrhunderts allein entlang der Pleiße. Heute hat Leipzig mehr Brücken als Venedig zu bieten – ganze 450 an der Zahl. In Venedig selbst sind es circa 400.
Leipzig liegt weder an der Küste, noch an einem Binnensee, noch an einem großen Fluss. Und doch ist die Stadt von vielen Wassern gewaschen.
Die Geschichte der Wasserstadt endet nicht am Auwald. Seit Jahrhunderten wurde in der Gegend Braunkohle abgebaut. Der industrielle Wandel führte zu ein tiefen Einschnitt im Süden von Leipzig. Der Braunkohleabbau wälzte ganze Landschaften um, Dörfer wurden abgerissen, Schaufelradbagger rissen riesige Tagebaulöcher in die Region. Nach der Wende wurde der Tagebau nach und nach eingestellt und die Gruben mit Wasser gefüllt. Die Umgebung entwickelte sich so Schritt für Schritt zum Leipziger Neuseenland.
Heute sind einige der neuen Seen (unter anderem der Cospudener und Markkleeberger See) mit den urbanen Kanälen und Auenlandschaften in Leipzig verbunden.
Ob Kanu, Paddelboot oder SUP: Wer auf Leipzigs Wasserwegen unterwegs ist, kann i zwei Stunden eine Menge erleben. Grüne Ufer im Auwald, Industriekultur in Plagwitz, Kanäle mit Brücken und weite Seen in ehemaligen Tagebaugebiet im Süden der Stadt. Zwischen urbanen Industriegebäuden und naturnahen Flüssen ist Raum für Erholung genauso wie ein leichtes Gefühl von Abenteuer.
Wir sind im Neuseenland verwurzelt und erleben seit Jahren, wie sehr Wasser die Identität der Region prägt – in Leipzig ebenso wie an den Seen im Umland. Wer Leipzig entdecken möchte, findet im HAUS IM SCHILF einen ruhigen und stilvollen Ausgangspunkt. Die Ferienwohnungen liegen am Nordufer des Hainer Sees. Und damit in einer Landschaft, die den Wandel von der Bergbau- zurück zur Wasserlandschaft beispielhaft gemeistert hat. Heute ist das Leipziger Neuseenland ein beliebtes Urlaubsgebiet für alle, die Ruhe, Erholung und Aktivitäten am Wasser suchen.
Die Wasserstadt Leipzig verbindet historische Flusslandschaften, urbane Kanäle und den Wandel vom Tagebau zum Leipziger Neuseenland auf eindrucksvolle Weise. Wer dieses Zusammenspiel erleben möchte, findet im HAUS IM SCHILF den idealen Rückzugsort: nah an den Seen, stilvoll gelegen und bestens geeignet, um Stadt und Wasserlandschaft in einem Aufenthalt zu verbinden.
Jörg und Boris kennen das Leipziger Neuseenland seit den 1990er Jahren. Als Gründungsmitglied und Gesellschafter von Pier1, der Verwaltung des Cospudener Sees, ist Boris ein kleiner Teil der Erfolgsgeschichte des Neuseenlands.